In dieser Zeit ist ja das Thema “Wirtschaftskrise” in aller Munde. Aber was, wenn es keine Wirtschaftskrise , sondern eine Systemkrise ist? Ich muss zugeben, dass mich immer wieder das Gefühl und der Gedanke beschleicht, dass einige Firmen die “Gunst der Stunde” nutzen, um jetzt, da jeder Verständnis dafür hat, die systembedingten Probleme zu bereinigen, die schon länger im Unternehmen schwelen. Jetzt ist Krise. Jetzt kann man ja recht einfach die Ergebnisse misslungener Unternehmensführung verkaufen. Ach ja, und den Staat um Hilfe bitten, ist dieser Tage auch leichter geworden. Das alles lenkt von den hausgemachten Problemen ab:
- starre Strukturen
- endlose Hierarchien
- eingeschränkte Wahrnehmung des Selbst- Fremdbildes
seien hier als Beispiele genannt. Dies gepaart mit einer oft unglücklichen Kommunikation, sowohl innerbetrieblich wie nach außen, und fertig ist ein brisanter Cocktail! Allein das hier Aufgeführte ergibt eine Organisation, die nicht gerade vor Leben strotzt und widerstandsfähig Erschütterungen bestehen kann. Was ist nun zu tun? Was könnten Alternativen sein, gerade auch wenn man den Post von gestern berücksichtigt?
Führung ist nun vonnöten. Aber welche Art von Führung? Hierzu, so meine ich, sollte der Blick nach innen gehen. In die Organisation. Dort liegt das Potential in den Menschen, um nun aus der Krise zu lernen und Wege des Organisierens und Führens zu finden, welche auf die Einbeziehung des Wissens, der Ideen und Kreativität der Mitarbeiter setzt. Hier ist natürlich ein dialogischer und partizipativer Führungsstil gefragt. Mit Top-Down Methoden wird man da wohl nicht weit kommen. Führung als “Co-Creation, sprich als Ermöglicher, gemeinsam zu gestalten” (Prof. Dr. Joseph Kessels), wäre eine Alternative.
marcussplitt
















