Shifterview: Wolfgang Gutberlet, tegut

Zwischen Himmel und Erde. So habe ich mich gefühlt, als ich vor einigen Tagen mit dem tegut-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Gutberlet , 65, im 22. Stock eines Hotels im Frankfurter Bankenviertel zusammen saß. Die Kulisse, in der wir uns an dem Abend wiederfanden, war skurril. Schließlich passen die Attribute der Bankenwelt so ganz und gar nicht zum tiefsinnigen und nachdenklichen Menschen Gutberlet.

Vielmehr lernte ich einen Mann kennen, der ohne viel Tamtam auf den Kern seines Erfolgs zu sprechen kam - ohne diesen selbstverständlich als solchen zu bezeichnen. Es fielen Sätze,wie “Die auf den Menschen zugehende Art lässt Unternehmen gut gestalten.” oder “Wir halten im Unternehmen Besinnung und arbeiten an inneren Fragen.” Was Wolfgang Gutberlet damit meint, ist im ersten Teil des Shifterviews zu sehen und zu hören:

Wolfgang Gutberlet hat aus meiner Sicht seit langem verstanden, worum es bei der Gestaltung eines erfolgreichen Unternehmens geht. Nämlich um persönliche Reife und geistiges Wachstum - gepaart mit ehrlicher Bodenständigkeit und absoluter Leidenschaft, Menschen bewegen zu wollen. Hierzu empfehle ich wärmstens folgende Sequenz:

Leider trifft man diese Art von Menschen viel zu selten in Führungspositionen. Und dabei werden sie gerade jetzt dringend gebraucht. Zwischen Himmel und Erde.

Maren Hessler

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2 Kommentare zu “Shifterview: Wolfgang Gutberlet, tegut”

  1. Hawe sagt:

    Wirklich - ein sehr tiefes und Einsichten vermittelndes Shifterview:
    Du schreibst es - er hat es wirklich verstanden und versteht weiter und aktualisiert sich ständig wieder neu.
    Herr Gutberlet steht für seine Haltung - und auch das macht diese Haltung, dieses Unternehmen attraktiv, anziehend. So wie auch Prof. Werner und seine DM.
    Wenn wir Wege aus der Krise suchen, ernsthaft, nicht als “quick win” und Aufpeppen eines Unfallfahrzeugs nahe Totalschaden, sollten wir noch mehr Menschen wie Herrn Gutberlet, Herrn Werner, Joseph Kessels, … zuhören. Um selber nachdenken, aber auch um unserer Sehnsucht nach dem wirklich Wichtigen nachgeben zu können.

    Kurz Besinnung halten - das kann schon ein täglicher Anfang sein.

    Danke Maren für das Shifterview.

  2. Marc Wethmar sagt:

    Hasllo Frau Kessler,
    welch schöne überraschung. Ich habe mich vor (wahrlich) 20 jahren bei herrn gutberlet beworben, und habe diese begegnung in bester erinnerung. Ich bin damals aus verschiedenen gründen nicht auf das angebot eingegangen. Er ist in den 20 Jahren konsistent geblieben was seine innere haltung angeht. Da ich davon ausgehe dass sie für Ihn arbeiten gratuliere ich ihnen, dass sind inspitierende auftraggeber, wo langfristiges denken bezogen auf entwicklungsprozesse tief verankert ist.
    Ich wünsche ihnen eine gute zeit.
    herzliche grüsse aus zürich
    marc wethmar
    p.s. in dem ks cafe kann man übrigends den film nicht direkt anklicken

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