Heute Morgen bin ich schon sehr früh durch ein paar Tweets des von mir geschätzten Zwitscherers @hawe inspiriert worden. Denn er verweist auf das Buch “The Seven-Day Weekend” von Ricardo Semler, das auch ich vor einigen Monaten gelesen habe. Es geht um die Demokratisierung von Organisationen am Beispiel von Semlers Unternehmen Semco. Ich empfehle es wärmstens. Hier einige Kostproben:
Wenn wir unsere Arbeit mit nach Hause nehmen können, warum nicht auch unsere Kinder mit zur Arbeit?
Wenn wir sonntags dienstliche Mails bearbeiten, warum gehen wir dann nicht am Montag tagsüber ins Kino?
Was ist das Gegenteil von Arbeit? Freizeitaktivitäten oder “Nichts tun”?
Wir sind berühmt geworden, weil wir Mitarbeiter eingestellt haben, für die wir keine Jobs hatten.
Wenn Mitarbeiter unmotiviert sind, brauchen sie kein Motivationstraining, sondern einen neuen Job.
Die Menschen müssen lernen, dass ihre innere Zufriedenheit und das Bei-sich-Sein nicht von einer 60-Stunden-Arbeitswoche kommen.
Wer noch mehr über Ricardo Semler erfahren möchte, hier entlang.
P.S. Vielen Dank Hawe!
Maren Hessler
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Gerne, Maren. Sag mal: Gibts denn Ricardo Semler seit 10 Jahren noch immer nicht in deutscher Sprache? Kann das sein? Wenn ja - sagt das was oder ist es Zufall?
Und wenn es Zufall ist - wer steuert den
Winzer Emos - Hawe
Hallo Hawe, es gibt Semler in deutscher Sprache. Das Buch heißt “Das Semco System - Management ohne Manager. Das revolutionäre Führungsmodell” und ist 1993 im Heyne Verlag erschienen. Es ist eine Übersetzung des amerikanischen Buches “Maverick: The Success Story behind the world’s most unusual workplace.” Ich werde bei Heyne anrufen und fragen, was da los ist mit den restlichen Übersetzungen.;-) Viele Grüße, Maren
Hi Maren, da bin ich auf Heynrichs Antwort aber gespannt.
Ich hatte das Buch im Büro mit. Es glaubt niemand dass Semco klappt. Schade dass ich nur begeistert und kein Missionar bin
Hawe